Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

June 22 2018

9246 53a9 450
Reposted frompsychedelix psychedelix

June 21 2018

June 20 2018

3940 f90f 450

kein weiterer kommentar.

June 11 2018

4915 88f7 450
Reposted fromUnpretty Unpretty viakoni koni
9804 14d1 450
Reposted fromglampop glampop viaczeresnia czeresnia

June 09 2018

0100 6a50 450
Reposted fromhighlmittel highlmittel

June 06 2018

4743 b163 450
Reposted fromteijakool teijakool viafupduck fupduck

June 04 2018

Die CSU will Fixerstuben einrichten

Die Münchner Abendzeitung berichtete am 2. Juni 2018 unter dem Titel „Zu viele Drogentote in München – Trendwende: Jetzt will auch die CSU Fixerstuben einrichten“ mit einem Ton der Begeisterung, dass endlich auch die CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat sich für die Einrichtung einer Fixerstube stark macht. Die Rathaus-CSU beantragt ganz offiziell, in einem Modellversuch einen Drogenkonsumraum – so der offizielle Name von Fixerstuben – einzurichten.

Zuviel Ideologie, zuwenig Kompetenz

Weil in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in München eine konstruktive Zusammenarbeit von Drogenhilfe, Polizei und Justiz – eine unabdingbare Voraussetzung für eine vernünftige und erfolgreiche Präventionsarbeit zur Förderung der Gesundheit – aus politischen Gründen nicht in Aussicht war, hatte der katholische Caritasverband, der eine Fachambulanz für Suchtkranke in München unterhält, im Herbst 1997 in einem Brief an den früheren Gesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) gefordert, das Betäubungsmittelgesetz zu ändern und den Betrieb von Fixerstuben von der Strafandrohung auszunehmen. Doch für Horst Seehofer kam die Duldung von Fixerstuben einer Kapitulation vor dem Drogenproblem gleich. Für den ehemaligen Drogenbeauftragten der früheren Bundesregierung unter Helmut Kohl, Eduard Lintner (CSU) wie auch für den damaligen Münchner CSU-Vorsitzenden Peter Gauweiler waren Fixerstuben „makabere Menschenversuche mit absehbar katastrophalem Ausgang.

Anstatt seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Drogenabhängigen und der gesundheitlichen Schadensbegrenzung nachzukommen, erstickte der Drogenbeauftragte a.D. lieber gleich jede konstruktive Diskussion im Keime mit populistischen Sprüchen, wobei er vermeidbar hohe Infektionsraten von Drogenkonsumenten und deren Umfeld (z.B. Freier) billigend in Kauf nahm.

Fremd schien ihm zu sein, dass die Ablehnung von Gesundheitsräumen nicht nur einer unterlassenen Hilfeleistung gleichkam, sondern auch der Verbreitung von Infektionskrankheiten Vorschub leistete.

In München hatte der Plan der rot-grünen Stadtregierung, 1997 Fixerstuben für Drogensüchtige einzurichten eine heftige Kontroverse ausgelöst. Die Befürworter versprachen sich nicht nur eine erhebliche Senkung der Infektionen mit Hepatitis und AIDS, sondern erhofften auch, über kontrollierte Drogenräume Fixer für den Entzug zu gewinnen, bei denen jeder andere Weg gescheitert war. Die Münchner CSU unter ihrem Vorsitzenden Peter Gauweiler sah darin einen großen drogenpolitischen Irrweg. Für Gauweiler sei eine Anti-Suchtarbeit nach Frankfurter Vorbild „der helle Wahnsinn“ und Fixerstuben böten „die Humanität einer Opiumhöhle“.

Dem Wunsch ihres Parteichefs folgend, meidete die CSU konsequent solche Orte mit dem „Geruch von Gewalt und Gesetzlosigkeit“ wie der Teufel das Weihwasser. So boykottierte die CSU im Herbst 1997 die „Propagandareise“ des Gesundheitsausschusses der Stadt München nach Frankfurt am Main, der sich dort vor Ort von der Wirksamkeit des Frankfurter Konzeptes überzeugen wollte.

Seit Einführung der Fixerstuben (1994) in Frankfurt am Main sank die Zahl der sogenannten „Drogentoten“ bis zum Zeitpunkt der Kontroverse (1997) um 64%. Der weltweit erste Drogenkonsumraum entstand nebenbei bemerkt bereits 1986 in der Münstergasse in Bern.

Die Drogen AG, ein Zusammenschluss von etwa 50 Suchthilfeeinrichtungen im Großraum München, beklagte erhebliche Defizite im Drogenhilfesystem und bezeichnete die in Bayern geführte Debatte um die Einrichtung von Fixerstuben als einseitig. Die Kontrahenten führten die Diskussion „ausschließlich aus politischer, teilweise ideologischer Sicht“ erklärte Gerhard Eckstein vom Trägerverein Condrobs. Fachliche Argumente, meinte der Psychologe, kämen zu kurz. Der Streit gehe vielfach an der Realität der Suchtkranken vorbei und zeige oft wenig Verständnis für deren Lage. „Es sei skandalös“, erklärte Wolfgang Rieger von der Fachambulanz für Suchtkranke der Caritas, „dass in München die Drogenhilfe von der Politik an die Wand gedrückt werde.

Ächtung als Leitmotiv der Drogenpolitik

Besonders verfehlt erschien die Tatsache im drogenpolitischen Disput um die Fixerstuben in München, dass Politiker aus den Reihen der CSU (Mehrheitspartei im Bayerischen Landtag) den Frankfurtern, die eine erfolgreiche Drogenpolitik umsetzten mit einer Minderung der Opferzahlen, wie sie sonst in keiner anderen Großstadt in Deutschland zu verzeichnen war, vorwarfen, sie hätten durch die Zulassung von Fixerstuben „makabere Menschenversuche“ ermöglicht. Die Herstellung einer Analogie zwischen den drogenpolitischen Maßnahmen in Frankfurt mit den grausamen Praktiken von Politikern und Ärzten aus dem Dritten Reich war nicht nur diffamierend und jenseits des guten Geschmacks, sondern auch im höchsten Grad verleumderisch, da in keinem Fall bis dato jemand in den Fixerstuben verstorben war und anderseits gerade durch das Betreiben dieser Fixerstuben die Opferzahl deutlich gesenkt werden konnte.

Im Gegensatz dazu wies das Institut für Kriminologie an der Universität in Heidelberg der Justiz in Bayern nach, dass ihre Vorgehensweise den vorzeitigen Tod von Drogenabhängigen mitverschuldet habe. Kranke Menschen seien in Bayern Opfer einer fundamentalistische Ideologie geworden, die Staatsräson höher bewertete als das Wohlergehen des Individuums. Als der damalige Justizminister Hermann Leeb (CSU) am 28. August 1998 in München dies anlässlich einer Pressekonferenz eingestand und feststellte, dass Strafrichter öfters den Drogentod hätten verhindern können, wenn sie mehr von präventiven und therapeutischen Möglichkeiten Gebrauch gemacht hätten, versäumte er die Gelegenheit, sich bei den Angehörigen für diese fatalen Gegebenheiten zu entschuldigen.

Das in Deutschland gültige Strafgesetzbuch schreibt in § 46 (Grundsätze der Strafzumessung) in Abs. 1 dem Strafrichter explizit vor, dass die Wirkungen, die von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten seien, berücksichtigt werden müssen. Diese Maßgabe haben wohl einige Strafrichter im Freistaat nicht hinreichend und genügend beachtet und so gegen die Vorschriften des Strafgesetzbuches verstoßen. Nach Bekanntwerden der Untersuchungsergebnisse hätten umgehend entsprechende Ermittlungen im Einzelfall eingeleitet werden müssen. Da dies jedoch bislang nicht geschah, liegt hier der Verdacht auf einer Strafvereitelung im Amt nahe.

Nach zwanzig Jahren Stillstand in Bayern …

Der damalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) verkündete immer wieder gebetsmühlenartig, dass die Einrichtung von Fixerräumen nach dem Betäubungsmittelgesetz illegal und außerdem politisch indiskutabel sei, weil sie das „Suchtverhalten verlängern“. In dieser Phrase verbirgt sich eine gehörige Portion Scheinheiligkeit, denn er hätte ja Strafanzeige gegen die Betreiber der Fixerstuben in Frankfurt am Man, Hamburg und Hannover erstatten können. Dies unterließ er jedoch tunlichst, weil er genau wusste, dass er damit rechtlich eine Niederlage zu erwarten habe.

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass die Fixerstuben in Frankfurt am Main, Hamburg und Hannover erst nach der Jahrtausendwende durch eine Gesetzesänderung rechtlich abgesichert wurden.

… gibt es Anzeichen von Einsicht bei der CSU in München

Wir können uns nicht wegducken„, sagte CSU-Stadtrat Hans Theiss am 1. Juni 2018 im Gespräch mit der Abendzeitung. Theiss ist Professor für innere Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie gesundheits- und finanzpolitischer Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion und kandidiert für den Landtag im Stimmkreis München-Mitte. Theiss schlägt nun gemeinsam mit CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl vor, einen Drogenkonsumraum als Test für drei Jahre im Bahnhofsviertel einzurichten, in dem der Besitz geringer Mengen Drogen für den Eigenbedarf nicht verfolgt wird.

Der Chef der Lokalredaktion der Münchner Abendzeitung, Felix Müller, gibt jedoch in seinem Artikel zu bedenken: „Eine Mehrheit im Stadtrat für den CSU-Antrag dürfte eigentlich kein Problem sein. Nur: Die Stadt darf es weiter nicht alleine entscheiden. Erlauben müsste den Betrieb die Staatsregierung. Dort dürfte mancher noch auf dem alten Gauweiler-Kurs sein. Doch wenn für Theiss alles nach Plan läuft, kann er sich auch selbst ab Herbst im Maximilianeum für das Thema einsetzen.

June 02 2018

4273 71ca 450
Reposted fromhighlmittel highlmittel

June 01 2018

0339 b14b
Reposted fromNiedzwiedzgr Niedzwiedzgr viau-dit u-dit

May 30 2018

2830 e42b 450
Reposted fromteijakool teijakool viastarbug starbug
4624 3397 450
Reposted frompowerflower powerflower viarunkenstein runkenstein

May 28 2018

May 27 2018

Stark zunehmender Kokainhandel?

Am 23. Mai 2018 stellten der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, in Wiesbaden das „Bundeslagebild zur Rauschgiftkriminalität 2017“ der Öffentlichkeit vor. In der Pressemitteilung zum gegebenen Anlass heißt es u.a.: „Die Entwicklung der Rauschgiftkriminalität in Deutschland war im Jahr 2017 zudem insbesondere durch einen starken Anstieg der Kokaindelikte um rund 18 Prozent bei einer gleichzeitigen Vervierfachung der Sicherstellungsmenge gekennzeichnet.

Irritierende Konnotationen zu den Zahlen

Im Bundeslagebild zur Rauschgiftkriminalität 2017 kann auf Seite 6 nachgelesen werden, dass die Zahl der registrierten Delikte bei Kokain bei 15.768 liegt. So steht das auch in Tabelle 1.2 im Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017, wobei die Zahl sich auf Kokain (Kokain-Hydrochlorid) bezieht und die Fälle mit Crack (Kokain-Base) in dieser Zahl nicht enthalten sind.

Auf den Seiten 2 und 20 im Bundeslagebild zur Rauschgiftkriminalität wird die Zahl der erfassten Delikte in Bezug zu Handel mit Kokain mit 3.559 angegeben, im Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017 wird jedoch die Zahl 3.219 genannt. Zählt man hierzu die 201 Fälle, die in Zusammenhang mit Crack registriert wurden, kommt man auf 3.420. Ja, liebe Rauschgiftbeamte im Bundeskriminalamt, welche dieser Zahlen sind mit welcher Konnotation nun gerichtstauglich zitierfähig?

Auf Seite 2 im Bundeslagebild werden vorgeblich Daten zu den Rauschgift-Handelsdelikten aufgezeigt. Bei diesen Zahlen handelt es sich jedoch um die Summe der Rauschgift-Handelsdelikte (Handel und Schmuggel) sowie der Delikte im Kontext mit der Einfuhr in nicht geringen Mengen. So stieg die Zahl der Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain gemäß Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017 innert Jahresfrist von 2.776 auf 3.219, was einem Anstieg von 15,96 Prozent entspricht und nicht 18,3 Prozent, wie im Bundeslagebild kolportiert wird. Bei Crack hat nebenbei bemerkt, die Zahl der Handelsdelikte um 15,2 Prozent abgenommen und es wurde 2017 kein einziger Fall von illegaler Einfuhr in nicht geringer Menge registriert.

Kontrolldelikt

Rauschgiftkriminalität ist eine sogenannte „Kontrollkriminalität„. Der weit überwiegende Anteil der polizeilichen Erkenntnisse zu diesem Phänomen wird durch eigeninitiierte (Kontroll-) Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden gewonnen. Ohne Kontrollen bleibt sie zumeist unentdeckt, da es keine Opfer gibt, die von sich aus Strafanzeige erstatten. Dies erklärt die überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote von 92,6 Prozent im Jahr 2017 im Vergleich zu anderen Kriminalitätsphänomenen (ca. 57 Prozent).

Die in den folgenden Abschnitten aufgeführten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf das sogenannte polizeiliche Hellfeld, das heißt auf die Zahl der erfassten Delikte. Dieses Hellfeld widerspiegelt in erster Linie die Kontrollintensität seitens der Polizei. Die wahre Zahl der begangenen Delikte ist natürlich um ein Vielfaches größer und gehört gemäß Polizeijargon zum Dunkelfeld, weil diese Zahl eben unbekannt ist.

Entwicklung der Delikte mit Kokain inklusive Crack

Bei den in der Kriminalstatistik registrierten Handels- und Schmuggeldelikten (Schlüsselzahl 732200) mit Kokain inklusive Crack gab es von 2016 auf 2017 einen Anstieg von 13,5 Prozent, bei den auf den Konsum bezogenen Delikte (Schlüsselzahl 731200) lag der Anstieg sogar bei 19,7 Prozent.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts stieg die Zahl der erfassten Delikte bezüglich Handel und Schmuggel von Kokain inklusive Crack massiv an und erreichte 1999 den Spitzenwert von 10.877. Danach sank diese Zahl nahezu kontinuierlich bis zum Jahr 2015. Im Jahr 2015 wurden nur noch 2.480 solcher Delikte gezählt, viermal weniger als 1999. Und im Jahr 2017 waren es immer noch dreimal weniger als 1999. Trotz des starken Anstiegs der registrierten den Konsum betreffende Delikte lag der Zahl 2017 mit 14.546 Fällen immer noch unter den entsprechenden Werten der Jahre 2004 und 2005, wie der folgenden Grafik entnommen werden kann.

Grafik 1 zeigt die Anzahl der Verstöße gegen das BtMG mit Kokain inklusive Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017 mit Aufschlüsselung nach Deliktarten. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Grafik 1 zeigt die Anzahl der Verstöße gegen das BtMG mit Kokain inklusive Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017 mit Aufschlüsselung nach Deliktarten. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Anteil auf den Konsum bezogenen Delikte

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts lag der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte stets zwischen 52 und 55 Prozent. In der Folge stieg dieser Antei nahezu stetig und erreichte 2017 den Spitzenwert von 79,5 Prozent wie man der folgenden Grafik entnehmen kann.

Grafik 2 zeigt den Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte mit Kokain und Crack in Relation zu allen Delikten mit Kokain und Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Grafik 2 zeigt den Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte mit Kokain und Crack in Relation zu allen Delikten mit Kokain und Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Von 1993 bis 2017 stieg der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte bei Kokain inklusive Crack um 26,3 Prozentpunkte, bei den entsprechenden Delikten bei Cannabis stieg dieser Anteil im gleichen Zeitraum von 69,1 Prozent auf 81,7 Prozent, was einem Anstieg um 12,6 Prozentpunkte entspricht. Der Anstieg dieses Anteils ist bei Kokain inklusive Crack etwa doppelt so groß wie bei Cannabis. Vergleiche hierzu den Artikel Fahndungsziel Kiffer in diesem Blog.

Allgemeine Verstöße mit Kokain und Crack

Crack-Delikte werden seit 2010 gesondert in der polizeilichen Kriminalstatistik ausgewiesen; zuvor wurden sie unter Kokain subsumiert. Daher ist die Zahl der Kokain-Delikte ab 2010 nicht mit der der Jahre vor 2010 vergleichbar. Für die Vergleichbarkeit müssen ab dem Jahr 2010 die Zahlen von Kokain und Crack zusammengezählt werden.

Seit 2010 ist die Zahl der erfassten allgemeinen Verstöße bei Kokain (Kokain-Hydrochlorid) um gut 50 Prozent gestiegen, bei Crack (Kokain-Base) ist die Zahl nicht gestiegen und lag nie über dem Wert von 2010.

Grafik 3 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die allgemeinen Verstöße bei Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Grafik 3 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die allgemeinen Verstöße bei Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Handel mit und Schmuggel von Kokain und Crack

Im Vergleich zu 2010, wo erstmalig die Daten zu Kokain (Kokain-Hydrochlorid) und Crack (Kokain-Base) separat mitgeteilt wurden, stieg die Zahl der registrierten Handels- und Schmuggeldelikte bei Kokain bis 2017 um insgesamt 8,9 Prozent, bei Crack hingegen ist diese Zahl um 46,7 Prozent gesunken. Insgesamt stieg somit die Zahl der Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain inklusive Crack in diesem Zeitraum gerade einmal um 2,6 Prozent. Diese Zahlen können aus den Angaben in der folgenden Grafik berechnet werden.

Grafik 4 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Grafik 4 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Einfuhr von nicht geringen Mengen von Kokain und Crack

Die Einfuhr von nicht geringen Mengen von Crack wird sehr selten registriert – im Jahr 2017 kein einziges Mal, in den Jahren zuvor jeweils einmal bis zweimal. Die Anzahl der Fälle, bei denen eine Einfuhr von nicht geringen Mengen von Kokain (-Hydrochlrid) registriert wurde, lag 2017 mit 340 Fällen genau um 88 Fälle tiefer als im Jahr 2010. Dies entspricht einer Abnahme um 20,6 Prozent.

Grafik 5 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Delikte betreffend Einfuhr in nicht geringen Mengen mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Grafik 5 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Delikte betreffend Einfuhr in nicht geringen Mengen mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Anteile an allgemeinen Verstößen bei Kokain und Crack

Der Anteil betreffend die allgemeinen Verstöße im Bezug auf alle Delikte mit der entsprechenden Substanz war bei Crack stets größer als bei Kokain (-Hydrochlorid). Bei Crack stieg dieser Anteil von 86,3 Prozent um 5,8 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent, bei Kokain (-Hydrochlorid) von 70,5 Prozent um 6,9 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent.

Grafik 6 zeigt als Zeitreihe von 2010 bis 2017 die Anteile der registrierten allgemeinen Verstöße mit Kokain und Crack jeweils bezüglich aller Delikte mit Kokain und Crack. Datenquelle: BKA: Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Grafik 6 zeigt als Zeitreihe von 2010 bis 2017 die Anteile der registrierten allgemeinen Verstöße mit Kokain und Crack jeweils bezüglich aller Delikte mit Kokain und Crack. Datenquelle: BKA: Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Vergleiche hierzu in diesem Blog:

[09.03.2018] Hochburgen der Koksnasen
[08.01.2018] Wenn Koksnasen frohlocken

May 25 2018

6940 f71f
Reposted frompterodactor3000 pterodactor3000 viasebner sebner
0241 d2e2 450
Reposted fromu-dit u-dit

May 17 2018

9970 1c2b 450
Reposted fromFavCartoons FavCartoons viajazziee jazziee
3107 a61a 450
Reposted fromgoaskalice goaskalice viajazziee jazziee
5793 9804 450

 

STEIGERT ASSOZIATIONS- & AUFFASSUNGSGABE.
VERHILFT ZU GESÜNDEREM SCHLAF.

Reposted fromachim724 achim724
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl