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October 04 2019

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Press release of the German Hemp Association from 05.09.2019
Berlin, 05.09.2019 - The German Hanf Association today launches a judicial initiative to ban cannabis from being brought before the Federal Constitutional Court.

In Germany, tens of thousands of people are sentenced each year for a ban that is not appropriate, unnecessary or even proportionate - and therefore unconstitutional.

Since the last fundamental judgment of the Federal Constitutional Court on cannabis in 1994, a quarter of a century has passed.

In Uruguay and Canada as well as some US states has already been fully legalized.

In Mexico and South Africa, the highest courts have made it clear that the cannabis ban policy in their country has failed and changes in legislation are needed.

We call on judges to submit a specific request for review under Art. 100 (1) GG so that the Federal Constitutional Court reviews the cannabis ban.

In order to reach such a decision, the German Hanfverband has commissioned the Berlin lawyers Henriette Scharnhorst and Johannes Honecker with the preparation of a sample control application.

With this so-called "judge's report", judges can appeal to the Federal Constitutional Court, thus triggering a reassessment of the ban on the basis of the scientific findings now available.

Also, those affected by the ban can use the template in their criminal proceedings to sue through the instances.

And they can read the detailed legal and scientific justification in court or have it read out by their lawyers and justify why their constitutionally guaranteed rights are infringed. You can also use the template to file a constitutional complaint in accordance with Art. 93 (1) (4a) GG.

Through the parallel advertising for the judge's draft in various legal trade publications, the Hanfverband will draw lawyers' attention to the unconstitutionality and invite them to act.

    "We know that there are many judges, criminal law professors, state and lawyers in Germany who judge the ban as we have failed and doubt its constitutional conformity. The Federal Constitutional Court can give the policy a mandate for a new legislation and thus give the decisive impulse for the legalization ",

said the managing director of the German hemp association, Georg Wurth, on the start of the offensive.
Source:https://hanfverband.de/richtervorlage
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Daniela Ludwig (CSU) wird als Nachfolge von Marlene Mortler das Amt der Drogenbeauftragten der Bundesregierung übernehmen.

Die drogenpolitischen Organisationen Schildower Kreis, Akzept, der Hanfverband, das Knowmad Institut und LEAP Deutschland, und im Anschluss die Psychedelic Society und die Initiative mybrainmychoice, hatten in den vergangenen Wochen Burkhard Blienert (SPD) zur Berufung empfohlen.
Mehr dazu:https://leap-deutschland.de/die-drogenpolitischen-organisationen-empfehlen-burkhard-blienert/
Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=NsIZRl9kuhk

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Kann CBD Öl bei Rheuma helfen?

Rheuma-Patienten sind, neben herkömmlichen synthetischen Medikamenten, immer häufiger auf der Suche nach pflanzlichen Mitteln. Cannabidiol (kurz CBD) aus der Hanfpflanze kann hier eine natürliche Alternative mit breitem Wirkspektrum sein.

Doch wie genau könnte CBD bei Rheuma unterstützend verwendet werden? Lassen sich entzündliche Prozesse im Körper durch CBD Öl sogar eindämmen?

Rheuma betrifft Menschen in allen Altersgruppen. Neben Schmerzen sowie Einschränkungen der motorischen Funktionen, kann es auch zu einer dauerhaften Schädigung der Gelenke kommen. Inwiefern CBD eine natürliche und schonende Alternative zu traditionellen Medikamenten sein könnte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Natürliches CBD Öl bei Rheuma?

Rheuma gehört zu den Autoimmunerkrankungen und macht sich besonders oft in Hand- und Fußgelenken bemerkbar. Rheuma-Betroffene haben mit CBD Öl die Möglichkeit die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabidiol kennenzulernen.

Erfahrungsberichte von Menschen, die an Rheuma leiden, demonstrieren eindrucksvoll, wie CBD entzündlichen Prozessen bei Rheuma entgegenwirken kann.

CBD:

  • kann entzündungshemmende Eigenschaften entfalten
  • könnte schmerzlindernd bei Rheuma wirken
  • ist auch in höherer Dosierung meist sehr gut verträglich
  • führt bei regelmäßiger Einnahme nicht zu einer Abhängigkeit
  • ist vollkommen legal
  • kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden und besitzt (anders als THC) keine bewusstseinsveränderten Eigenschaften

Mit Hilfe von CBD könnten sich bei Rheuma Entzündungen und Schmerzen gezielt reduzieren lassen. Außerdem kann CBD eine dauerhafte Nervenschädigung und neuropathische Schmerzen verringern.

Es besteht somit die Möglichkeit, dass Cannabidiol eine rein pflanzliche Alternative zu synthetischen Rheuma-Medikamenten darstellt.

CBD erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit bei Rheuma-Patienten. Diese teilen ihre Erfahrungen und berichten von einer Schmerzlinderung sowie verbesserter Beweglichkeit unter der Einnahme von CBD. Anhand einer Reihe von Erfahrungsberichten wird auch deutlich, dass CBD die Schübe, die bei Rheuma häufig auftreten, lindern oder sogar vollständig hemmen könnte.

Die Einnahme von CBD Öl bei Rheuma

Träufeln Sie das CBD Öl direkt unter die Zunge und schlucken Sie es nicht sofort. Behalten Sie das Öl für ca. eine Minute im Mund. Dadurch kann das Cannabidiol im Speichel über die Schleimhaut des Mundes aufgenommen werden und steht dem Körper in kürzester Zeit zur Verfügung.

Die richtige Dosierung bestimmen Sie am besten individuell. Passen Sie die Menge womöglich an die Stärke Ihrer Beschwerden an. Leiden Sie unter einem Rheuma-Schub und damit einhergehenden starken Schmerzen, könnten Sie auch eine höhere Cannabidiol-Menge nutzen.

Passen Sie Ihre Dosierung so lange systematisch an, bis sich eine Verbesserung der rheumabedingten Schmerzen bemerkbar macht. Insbesondere bei Erkrankungen wie Rheuma können Sie Cannabidiol im Rahmen Ihrer täglichen Ernährung integrieren.

Traditionelle Medikamente und diverse Nebenwirkungen

Zur Behandlung von Rheuma wird meist auf klassische Basismedikamente gesetzt. Darüber hinaus kommen auch Immunsuppressiva bzw. Zytostatika wie Azathioprin, Ciclosporin oder Leflunomid zum Einsatz. Diese dämpfen die übermäßige Immunreaktion, welche die Entzündungen in den Gelenken auslöst.

Leider besitzen die Rheuma-Medikamente diverse Nebenwirkungen. Patienten klagen neben Schwindel und Kopfschmerzen häufiger über Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.

Eine weitere nicht zu unterschätzende Nebenwirkung kann eine schleichende Abhängigkeit von den synthetischen Medikamenten sein. Insbesondere dann, wenn die Wirkstoffe über mehrere Jahre hinweg eingenommen werden.

Rheuma-Patienten, die auf der Suche nach Alternativen oder therapiebegleitenden natürlichen Pflanzenmitteln sind, können CBD ausprobieren. Cannabidiol wird vielseitig angewendet und kann Schmerzen lindern sowie Entzündungen hemmen.

Das passiert bei Rheuma im Körper

Die vollständige medizinische Bezeichnung der Erkrankung lautet „rheumatoide Arthritis“. Auslöser der Krankheit, von der weltweit rund 1 Prozent der Bevölkerung betroffen ist, sind Störungen des Immunsystems, die zu Entzündungsprozessen in den Gelenken führen.

Ein fehlgeleitetes Immunsystems richtet sich bei der rheumatoiden Arthritis gegen die Gelenke. Dabei greifen die Immunzellen die Gelenkshaut sowie Knorpel an und lösen eine entzündliche Reaktion aus.

Die Gelenkshaut wird durch die Entzündung systematisch durch eine dicke Bindegewebsschicht ausgetauscht. Es kommt zu einer Einschränkung der Gelenke, die immer steifer und bewegungsloser werden.

Von einer Rheuma-Erkrankung wird dann gesprochen, wenn die folgenden Symptome für mindestens 4-6 Wochen bestehen:

  • Morgensteifigkeit der Gelenke
  • Gelenksentzündung an mehreren Gelenkregionen
  • Symmetrische Schwellung der Gelenke
  • Auftreten von Rheumafaktoren im Blut
  • Auftreten von Rheumaknoten
  • Sichtbare rheumatypische Veränderungen im Röntgenbild

Die Schmerzen, die mit Rheuma einhergehen, sind meist schubartig. Es gibt Phasen in denen die Erkrankung kaum in Erscheinung tritt sowie Schübe (Flare-ups), bei denen es zu starken Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken kommen kann.

Quelle:https://cbd-extra.de/blogs/news/cbd-oel-rheuma

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CBD bei Tinnitus

Tinnitus: Kann Cannabis bei Ohrgeräuschen helfen?

Piepsen, Pfeifen, Brummen, Scheppern im Ohr – diese Geräusche treten plötzlich auf und sind äußerst unangenehm.

Zwar sind Ohrgeräusche nicht gefährlich, Betroffene leiden aber meist erheblich darunter.

Aufgrund des breiten Wirkungsspektrums von pharmazeutischem Cannabis stellen sich viele Betroffene die Frage, ob und inwieweit Cannabis als Medizin hier hilfreich sein könnte.

Was ist ein Tinnitus?
Genau genommen ist der Tinnitus keine Krankheit, sondern ein Symptom. Die Tinnitus-Symptome können sich in Form von Geräuschen und Tönen unterschiedlichster Art äußern, wie zum Beispiel Klingeln, Rauschen, Pfeifen, Brummen oder Sägen. Dabei können die Geräusche im Ohr unterbrochen oder kontinuierlich sein, leiser oder lauter werden und sogar ihre Tonhöhe verändern.

Ohrensausen – wie viele sind betroffen?
Geräusche im Ohr sind ein Phänomen, das häufig auftritt. So erlebt zwischen 5 und 15 Prozent der Erwachsenen irgendwann in ihrem Leben eine längere Tinnitus-Episode. Bei 10 bis 20 Prozent der Betroffenen ist das Rauschen im Ohr so stark ausgeprägt, dass die Lebensqualität massiv beeinträchtigt wird und eine Therapie bzw. Behandlung erforderlich ist.

Gerade ein chronischer Tinnitus geht mit weiteren Beschwerden einher. Häufig leiden Patienten unter Schlafproblemen, Konzentrationsstörungen und depressiven Symptomen. Das kann dazu führen, dass die Ohrgeräusche in ihrer Stärke zunehmen. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene Stress von sich fernhalten. Um die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, könnte pharmazeutisches Cannabis hilfreich sein.

Ob die Cannabinoide (u.a. THC und CBD) aus der Cannabispflanze direkt auf den Tinnitus wirken, ist nicht geklärt. Es existiert jedoch die Annahme, dass auch hier das körpereigene Endocannabinoid System mit seinen Cannabinoidrezeptoren eine bedeutende Rolle spielt.

Tinnitus: Symptome und Beschwerden
Der Großteil der Menschen erlebt die Ohrgeräusche als sehr belastend und obwohl sie bedrohlich erscheinen, sind sie jedoch nicht gefährlich.

Häufig treten die Tinnitus-Symptome auch als Folge weiterer Beschwerden und Krankheiten auf, wie beispielsweise:

Konzentrationsstörungen
Schlafstörungen
Muskelverspannungen (Halswirbelsäule/Kiefermuskeln)
Zähneknirschen
Ohrenschmerzen
Dysakusis (verzerrter Höreindruck/hallende Geräuschwahrnehmung)
Hyperakusis (Überempfindlichkeit für laute Geräusche)
Kopfschmerzen
Schwindel
Angstzustände
Depressionen

Die Tinnitus-Symptome mit den zuvor beschriebenen Beschwerden können die Lebensqualität von betroffenen Menschen erheblich einschränken.

In einigen Fällen werden Patienten sogar arbeitsunfähig, da die begleitenden Beschwerden zu noch mehr Stress führen und dadurch die Tinnitus-Symptome noch verstärken können.

Tinnitus: Welche Ursachen sind bekannt?
Geräusche im Ohr können verschiedene Ursachen haben. Unterschieden wird hier zwischen dem subjektiven und dem objektiven Tinnitus. Während Patienten die Ohrgeräusche beim subjektiven Tinnitus nur selbst hören können, kann der Arzt diese beim objektiven Tinnitus auch wahrnehmen.

Die subjektiven Tinnitus-Ursachen können in unterschiedlichen Bereichen des Ohrs oder Gehirns liegen, wie zum Beispiel:

Verschluss des Gehörgangs (Fremdkörper oder Ohrenschmalz)
Exostosen (vorspringende Knochen im Gehörgang)
Trommelfelldefekt oder -riss
Mittelohrentzündung
Trommelfellunbeweglichkeit
Knalltrauma
Hörsturz
Morbus Meniére
Akustikusneurinom (Tumor des Hörnervs)
Hirnhautentzündung
Multiple Sklerose
Hirntumor
Darüber hinaus können die Ohrgeräusche auch im Zusammenhang mit folgenden Beschwerden auftreten:

Stress
Bluthochdruck/zu niedriger Blutdruck
Probleme mit der Halswirbelsäule oder den Kiefergelenken (z. B. Zähneknirschen)
Der subjektive Tinnitus kann auf folgenden Wegen entstehen:

Entstehung im Hörnerv:

Die Funktion des Hörnervs im Innenohr kann durch verschiedene Einflüsse wie Lärm oder bestimmte Medikamente gestört werden.

In der Regel entstehen in den Nervenfasern sogenannte spontane elektrische Impulse (Spontanaktivität), die nicht wahrgenommen werden.

Wenn das Ohr beschallt wird, ändert sich die Spontanaktivität und enthält dann verschlüsselte Informationen des Schallreizes, die dann an das Schallzentrum im Gehirn weitergeleitet werden.

Die Spontanaktivität ist im erkrankten Zustand vermindert oder aber in der zeitlichen Abfolge verändert, sodass im Gehirn ein Höreindruck wahrgenommen wird, der die Entstehung des subjektiven Tinnitus bedingt.

Entstehung im Gehirn:

Im Gehirn befindet sich das Hörzentrum, das in Wechselwirkung mit dem Innenohr steht.

So übermitteln vom Gehirn kommende Nervenfasern verschiedene Botschaften an die Haarzellen im Innenohr und umgekehrt.

Es kann aber passieren, dass das Gehirn die Informationen, die von den Hörnerven übermittelt werden, falsch verarbeitet.

Infolge dessen produziert das Gehirn ein nicht vorhandenes Geräusch oder einen nicht vorhandenen Ton.

In diesem Fall wird von einem zentralen Tinnitus gesprochen.

Tinnitus durch Stress:

Eine der häufigsten Tinnitus-Ursachen ist Stress.

Durch Stress wird im Körper unter anderem das Stresshormon Kortisol ausgeschüttet, was dazu führt, dass sich die Blutgefäße verengen und die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtern.

Hierdurch kann es in den kleinsten Blutgefäßen zu Verschlüssen kommen, wie etwa im Innenohr.

Die Tinnitus-Ursache liegt dann in einer nicht ausreichenden Durchblutung des Innenohrs, wobei die genauen Vorgänge noch nicht vollständig geklärt sind.
Wenn ein objektiver Tinnitus besteht, kann der Arzt die Ohrgeräusche mit speziellen Geräten wahrnehmen.

Die Tinnitus-Ursachen können sein:

Probleme mit den Kiefergelenken (bspw. reiben Knorpelflächen aneinander beim Öffnen und Schließen des Mundes, wodurch mahlende oder knirschende Geräusche auftreten)
Verschlussdefekt der Ohrtrompete, die das Mittelohr mit dem Nasenrachenraum verbindet, wodurch Luft in das Mittelohr gelangt (hier entstehen dann atemabhängige Ohrgeräusche)
Gefäßverengungen, infolge dessen ist das Geräusch oftmals pulssynchron
Verkrampfungen des im Mittelohr befindlichen Binnenmuskels oder des Gaumenmuskels, wodurch knackende oder klickende Ohrgeräusche entstehen

Tinnitus, was tun? – Diagnose und Behandlung

Wenn der Verdacht auf Tinnitus besteht, nimmt der Arzt nach einem ausführlichen Anamnesegespräch unterschiedliche Untersuchungen vor. Wichtig ist hier vor allem die Analyse der Ohrgeräusche wie die Bestimmung der Frequenz und der Lautstärke. Ebenso wird die Trommelfellbeweglichkeit (Tympanogramm) sowie der Stapediusreflex getestet.

Mithilfe von Hochleistungsmikrofonen lassen sich außerdem otoakustische Emissionen messen, womit die Funktionsfähigkeit der Hörschnecke überprüft wird.

Neben diesen Standarduntersuchungen können auch weitere Untersuchungsmethoden sinnvoll sein, um die Diagnose Tinnitus entweder zu bestärken oder auszuschließen.

Hierzu gehören:

Gleichgewichtsprüfung
Hirnstammaudiometrie (BERA)
Blutuntersuchung
Magnetresonanztomographie (MRT) und/oder Computertomographie (CT) des Schädels
Untersuchung der Halswirbelsäule und des Kauapparates
Tinnitus: Einteilung in Schweregrade
Mediziner unterscheiden zwischen dem akuten Tinnitus sowie einem chronischen Tinnitus. Von einem chronischen Tinnitus wird ausgegangen, wenn die Ohrgeräusche seit über drei Monaten bestehen. Zusätzlich wird der Tinnitus in verschiedene Schweregrade eingeteilt:

Schweregrad I: Der Betroffene nimmt Ohrgeräusche war, hat jedoch keinen Leidensdruck.
Schweregrad II: Die Ohrgeräusche treten bei Stress verstärkt auf.
Schweregrad III: Die Lebensqualität des Betroffenen ist stark eingeschränkt und es treten weitere Beschwerden auf, wie zum Beispiel Schlafprobleme, Muskelverspannungen oder Konzentrationsstörungen
Schweregrad IV: Die Ohrgeräusche werden vom Betroffenen ständig wahrgenommen und das Privat- sowie Berufsleben ist massiv beeinträchtigt. Infolge dessen kommt es zu weiteren gesundheitlichen Problemen.

Subjektiver Tinnitus: Behandlung

Die Tinnitus-Behandlung richtet sich nach der Ursache sowie der Dauer des Bestehens. Am besten sind die Aussichten, wenn der Tinnitus noch nicht lange besteht. Zeigt sich der Tinnitus seit über drei Monaten, so hat er sich in aller Regel verselbstständigt. Trotzdem gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung, die insbesondere darauf basieren, die Aufmerksamkeit von den Ohrgeräuschen wegzulenken, sodass sie weniger oder gar nicht mehr wahrgenommen werden.

Darüber hinaus kann die tägliche Einnahme von Magnesium hilfreich sein, da Magnesium auf bestimmte Rezeptoren einwirkt, die verhindern, dass übermäßig viel Calcium in die Haarzellen im Innenohr gelangt.

Akuter subjektiver Tinnitus: Behandlung

Wenn die Ursache im Innenohr liegt, werden in der Regel zunächst Infusionen mit durchblutungsfördernden Medikamenten gegeben. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass eine Durchblutungsstörung nur sehr selten die Ursache ist, weshalb Infusionen nur noch selten zum Einsatz kommen. Die Standardbehandlung sieht aktuell vor, Infusionen oder Medikamente mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (Glukokortikoide) zu geben.

Tinnitus: Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Alternativ oder ergänzend zu den Standardtherapien kann auch die sogenannte hyperbare Sauerstofftherapie in Erwägung gezogen werden. Diese wird jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und ist zudem umstritten.

Dabei basiert diese Therapie auf der Annahme, dass im Innenohr ein Sauerstoffmangel vorliegt. Der Betroffene atmet dann in einer Überdruckkammer Sauerstoff über eine Atemmaske ein, sodass der Sauerstoff mithilfe des erhöhten Drucks ins Blut und Gewebe gelangt.

Sollte die Tinnitus-Ursache in einer Durchblutungsstörung begründet liegen, können die Ohrgeräusche in einigen Fällen durch die hyperbare Sauerstofftherapie mindern. Eher selten zeigt diese Therapie bei einem chronischen Tinnitus eine Wirkung.

Eine weitere Behandlungsmethode ist die Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT), die beim chronischen Tinnitus zum Einsatz kommen kann. Mithilfe der Therapie sollen Betroffene die Ohrgeräusche aus ihrem Bewusstsein verdrängen. Außerdem lernen sie, die Ohrgeräusche nicht mehr negativ zu bewerten. Eine Heilung des Tinnitus ist jedoch nicht möglich.

Hilft Cannabis gegen Tinnitus?

Aktuell gibt es keine Studien, die Hinweise darauf geben, dass die Cannabinoide aus der Cannabispflanze die Ohrgeräusche reduzieren können. Dr. Franjo Grotenhermen führt jedoch Fallberichte auf, in denen Patienten mit einem Tinnitus von einer Cannabis-Therapie profitieren konnten.

So berichten die Patienten, dass die Ohrgeräusche mehr in den Hintergrund getreten sind und dass sich die Konzentrationsfähigkeit verbessert habe. Auch die Schlafqualität sei durch die Verwendung von Cannabis besser geworden.

Bestimmte Formen des Tinnitus sind vermutlich auf Veränderungen im Gehirn bzw. im Netzwerk der Hörwahrnehmung zurückzuführen. Weiter wird angenommen, dass die Ohrgeräusche ähnlich wie ein Phantomschmerz durch eine fehlerhafte Überaktivität der Nervenzellen verursacht werden. So würde im Gehirn eine Geräuschwahrnehmung entstehen, wo aber eigentlich keine vorhanden ist (Phantomgeräusch).

Es ist bekannt und gilt als erwiesen, dass das (körpereigene) Endocannabinoid-System zu den wichtigsten Systemen im Gehirn gehört, wenn es um die Hemmung der Überaktivität verschiedener Botenstoffe geht. Studien konnten zeigen, dass Beschwerden wie Schmerzen oder Übelkeit mit Cannabinoiden gelindert werden können.

Deshalb könnte dies auch eine Erklärung dafür sein, dass Cannabis als Medizin bei Betroffenen, die an Tinnitus leiden, eine Minderung der Beschwerden verzeichnen kann.

Cannabis als Medizin: Verminderung der stressbedingten Verstärkung der Ohrgeräusche
Darüber hinaus darf auch nicht vergessen werden, dass die häufigste Ursache eines Tinnitus emotional belastende Stresssituationen sind, die die Ohrgeräusche sogar noch verschlimmern können.

Man geht heute davon aus, dass bestimmte Nervenüberträgerstoffe wie etwa Glutamat oder körpereigene Dynorphine (vom Körper selbst produzierte Opioide) am Stress-Tinnitus beteiligt sind.

Studien an Tieren konnten belegen, dass Cannabinoide wie THC und CBD die Überaktivität von Glutamat hemmen. Solch eine Überaktivität tritt zum Beispiel infolge einer Hirnschädigung nach einem Schlaganfall auf. Auch dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum Cannabinoide die stressbedingte Verstärkung der Ohrgeräusche abschwächen könnte.

Quelle:https://www.puravida-cbd.de/cbd-bei-tinnitus/

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