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October 20 2018

Mortler hält die Cannabisfreigabe in Kanada für ein fatales Signal


Pünktlich zur Cannabisfreigabe in Kanada wurde die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler von Nachrichtenportalen zu den Geschehnissen im Partnerland interviewt, um ihre Meinung über die stattfindenden Ereignisse wiederzugeben. Die bekennende Leserin des Hanf Journals und in zweiter Amtszeit befindliche CSU-Politikerin machte dort erneut keinen Hehl aus ihrer Skepsis und Ungläubigkeit gegenüber den erwarteten Verbesserungen in dem nordamerikanischen Land. Überzeugt davon, dass der Jugendschutz durch diese liberale Herangehensweise „massiv durchlöchert werde, wiederholten sich sonst nur die Argumente, welche Legalisierungsbefürworter mit Regelmäßigkeit auf die Barrikaden gehen lassen. Allein die Verharmlosung der Substanz, welche unabdingbar durch eine Freigabe stattfände, stelle ein riesiges Problem für die Prävention dar, da die Glaubwürdigkeit der Gegenargumente verringert würde. Marlene Mortler hält die Cannabisfreigabe in Kanada für ein fatales Signal, obwohl sie mit den in Deutschland angewendeten Methoden wenig Erfolg bei der Verringerung des Cannabiskonsums vorweisen kann....dennoch äußerte sich Marlene Mortler zu den Gesetzesänderungen in Kanada selbst während der Präsentation ihrer kontraproduktiven Arbeit dahin gehend, dass sie die dortige Freigabe als eine glasklare Form der Kapitulation verstehe. Obwohl tatsächliche Erfolge bei der Eindämmung des Konsums legaler Drogen durch Präventionskampagnen hierzulande messbar sind, ist Marlene Mortler weiterhin davon fest überzeugt, dass keine bislang illegal erhältliche Substanz zum Berauschen legalisiert gehöre. Während also das Konzept der Aufklärung und Regulierung auf der einen Seite zu funktionieren scheint, wirkt es so, als wolle die Drogenbeauftragte der Bundesregierung die gängigen Fehler der Cannabisprohibition auch noch die nächsten Jahre wiederholen.

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October 11 2018

Syrien: Polizei stellt Drogen-Vorrat des IS sicher


Syrische Polizeikräfte haben in Homs 5.000 Captagon-Pillen sichergestellt. Captagon wird von Söldnern der al-Nusra-Front und des IS genutzt, um tagelang kämpfen zu können.

Eine beschlagnahmte tüte mit captagon-pillen. (foto: dpa)

Eine beschlagnahmte Tüte mit Captagon-Pillen. (Foto: dpa)

Die Rauschgift-Abteilung der syrischen Polizei hat am Dienstag in Homs einen Drogendealer festgenommen. In dem Haus des Drogendealers wurden 5.000 Captagon-Pillen und 30 Kilogramm Haschisch sichergestellt, meldet die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA. Der Vorfall hat insbesondere eine militärische Dimension. Captagon-Pillen kommen bei bewaffneten Kämpfern von Extremistengruppen zum Einsatz.

The Middle East Eye führt aus: „Captagon, ein Amphetamin, das normalerweise in Pillenform vorkommt, ist im Laufe des Syrienkrieges in den Vordergrund getreten. Es wurde während des siebenjährigen Krieges von Kämpfern ausgiebig genutzt. Die Droge betäubt die Sinne und kann ihre Benutzer tagelang wach halten, was nach Meinung der Kämpfer auf dem Schlachtfeld nützlich ist. Überwiegend in Syrien hergestellt, haben Nachbarländer wie der Libanon begonnen, einen Anstieg von Captagon innerhalb ihrer Grenzen zu beobachten. Das Amphetamin wird auch in Syrien und anderswo als Partydroge verwendet. Im Jahr 2015 wurde ein saudischer Prinz, Abdel Mohsen Bin Walid Bin Abdulaziz, zusammen mit vier anderen Personen gefangen genommen. Sie hatten versucht, zwei Tonnen Captagon vom Beiruter Flughafen zu schmuggeln.“

Die türkische Zeitung Milliyet führt in einem Bericht aus, dass Captagon einer der wichtigsten Antreiber für die Gräueltaten der Terror-Miliz IS und weiterer Terrorgruppen in Syrien ist. Das Blatt berichtet: „Vor dem Jahr 2011 war die Bekaa-Ebene im Libanon das weltweit größte Zentrum für die Produktion von Captagon. Seit 2011 hat sich dieses Produktionszentrum nach Syrien verschoben, so dass mittlerweile 90 Prozent des Captagons in Syrien hergestellt wird. Da die Herstellung sehr einfach ist und die benötigten Chemikalien leicht zu beschaffen sind, zogen die Drogenbarone nach Syrien. Doch das Ziel war es nicht nur, Captagon für den Transit nach Europa und in die Golfstaaten herzustellen, sondern bewaffnete Gruppen in Syrien mit der Droge zu versorgen. Ein Kämpfer, der Captagon konsumiert, verliert sein Hungergefühl, kann über Tage hinweg ohne schlaflos kämpfen und brutale Tötungen vornehmen. Captagon eliminiert das Angstgefühl. Nicht die Ideologie oder in etwa politische Ansichten, sondern Captagon ist der Hauptantreiber von unvorstellbaren Gräueltaten in Syrien.“

Die Washington Post führt aus, dass die Nutzung von Captagon durch Söldner in Syrien den Syrien-Konflikt erst wirklich ermöglicht habe. Die Brutalität der Tötungen durch den IS und weiterer extremistischer Gruppen sei nur unter Einsatz von Captagon möglich.

Captagon-Razzien seit Januar 2017

Zu Beginn des Jahres 2017 (Januar und Februar) stellten die französischen Sicherheitskräfte am Pariser Flughafen Roissy 750.000 Captagon-Pillen mit einem Gewicht von 135 Kilogramm sicher, berichtet Le Monde. Die Ladung befand sich auf dem Weg in den Nahen Osten. Das Blatt wörtlich: „Captagon ist berühmt, weil es als ,dschihadistische Droge‘ bezeichnet wird und seinen Namen von einem seit mehreren Jahrzehnten in Europa und den USA ausgesonderten Medikament zur Behandlung von Narkolepsie erhält. Die Pillen enthalten Amphetamine und Theophylline (…) Seit Beginn des Syrien-Konflikts im Jahr 2011 ist auch die Produktion von kleinen Pillen im benachbarten Libanon explodiert.“

Den französischen Behörden zufolge kommt Captagon vor allem bei den Kämpfern der Al-Nusra-Front (heute Hayat Tahrir al-Scham) und dem IS zum Einsatz, meldet die Nachrichtenagentur Xinhua.

Im Februar 2017 nahmen die Sicherheitskräfte in Dubai einen Mann fest, der 116 Kilogramm an Captagon schmuggeln wollte, berichtet Gulf News.

Im Mai 2017 führten niederländische Behörden eine Razzia in einem Drogenlabor zur Herstellung von Captagon und Tramadol durch. Die BBC berichtet, dass auch Tramadol als „Dschihadisten-Droge“ umschrieben wird. Die beschlagnahmten Pillen sollten nach Libyen geliefert werden.

Am 12. Juni 2018 zerstörte die Anti-IS-Koalition unter der Führung der USA im Südosten Syriens eine Stellung des IS. Dabei wurden in einem Lager des IS 300.000 Captagon-Tabletten im Wert von 1,4 Millionen Dollar. „Trotz der Fassade  [des IS]  der islamischen Reinheit sind ihre kriminellen Terroristen bekannte Drogenkonsumenten und Menschenhändler“, zitiert die Military Times eine Mitteilung der Koalition.

Vor dem 21. Januar 2017 hatte es weder in Europa noch in den Golfstaaten großangelegte Razzien gegen Drogenringe, die mit Captagon-Pillen handeln, gegeben.

Die BBC sprach im Rahmen einer Dokumentation mit einem ehemaligen syrischen Söldner. Er schilderte dem Sender seine Erfahrungen mit Captagon-Pillen: „Also kam der Brigadenführer und sagte zu uns: ,Diese Pille gibt dir Energie, probier es.‘ Also nahmen wir es das erste Mal. Wir fühlten uns körperlich fit. Und wenn zehn Menschen vor dir wären, könntest du sie fangen und töten. Man bleibt die ganze Zeit wach. Man denkt nicht einmal daran zu schlafen. Es gibt dir einen großen Mut und Kraft. Wenn der Anführer dir sagt, dass du in eine Militärbaracke einbrechen sollst, wirst  du es mit einem tapferen Herzen und ohne jedes Gefühl der Angst tun, ohne müde zu werden.“

Kimberley L. Thachuk (John Hopkins University) und Rollie Lal (George Washington University) führen in ihrem Buch „Terrorist Criminal Enterprises: Financing Terrorism through Organized Crime“ aus, dass die Hauptquelle des „internationalen Terrorismus“ der „internationale Drogenhandel“ sei. Somit gebe es eine direkte Verbindung zwischen der organisierten Kriminalität und dem „internationalen Terrorismus“. Captagon und weitere Pillen kommen ganz massiv bei der Betäubung der Sinne von Terroristen bewaffneten Extremisten zum Einsatz. Es gebe eine regelrechte „Industrie des Terrorismus“.

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July 12 2018

Die Gewinnung von CBD-Öl

In Germany, the Federal Agency for Agriculture and Food has approved about 50 different types of hemp.

The restriction is based on the fact that the THC content in the plants must not exceed 0.2 percent.

That means, for the cultivation of hemp, only certified seed may be used.

In addition, cannabis cultivation requires authorization.

Hemp is sown from April to May, four weeks later the second sowing takes place. The harvest takes place between July and maximum end of September, when the hemp is used by the industry.

However, if it comes to the extraction of seeds, the plant will remain on the fields until mid-October.
After that, the seeds are separated from the cannabis plant.

CBD oil is recovered by distillation. This term refers to a gentle, thermal separation process in which evaporable liquid or a solvent is separated from substances which are difficult to evaporate.
The vaporizable liquid is produced by the so-called maceration.

Hemp flowers are put into alcohol for this, so that the contained cannabinoids can be dissolved and cannabidiol extract can develop.

This extract is then mixed with high-quality hemp seed oil to form CBD oil.

The hemp oil is pressed in specialized oil mills with a temperature between 40 and 60 degrees Celsius, so that all valuable ingredients are kept.
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February 02 2018

RÜCKWIRKENDE STRAFFREIHEIT FÜR KIFFER: Amnestie für Kiffer in San Francisco


Am 31. Januar 2018 verkündete der Bezirksstaatsanwalt George Gascón in einer Pressemitteilung, dass die Staatsanwaltschaft von San Francisco die Proposition 64 (per Volksabstimmung beschlossenes Gesetz zur Legalisierung von Cannabis), die den Besitz und die Freizeitnutzung von Marihuana für Erwachsene im Alter von 21 Jahren oder älter legalisiert, rückwirkend auf Vergehen und Verbrechen seit dem Jahr 1975 anwenden wird. Die Initiative forderte, strafrechtliche Sanktionen für Marihuana-Straftaten nach der Verabschiedung des neuen Gesetzes im November 2016 aufzuheben und Kürzungen der Haft oder Entlassungen auf Antrag einer verurteilten Person vorzunehmen. Die Staatsanwaltschaft von San Francisco wird bis zu 4.940 schwere Verbrechen mit Bezug zu Marihuana überprüfen, zurückrufen oder neu ausrichten. Verurteilungen aufgrund von 3.038 Ordnungswidrigkeiten werden aufgehoben. Dies erfordert keine Maßnahmen von denjenigen, die gemäß Proposition 64 berechtigt sind.
„Während die Drogenpolitik auf Bundesebene rückwärts gewandt ist, übernimmt San Francisco erneut die Führung, um den Schaden zu beheben, den der katastrophale und gescheiterte Drogenkrieg unseres Landes auf unsere Nation und insbesondere auf farbige Gemeinschaften hatte“ , sagte Bezirksstaatsanwalt George Gascón. „Vor langer Zeit haben wir unsere Fähigkeit verloren, das Gefährliche von einem Ärgernis zu unterscheiden. Dadurch ist das Gefüge von unseren Gemeinschaften zerbrochen und wir haben deswegen nicht mehr Sicherheit schaffen können. Während diese Entlastung gemäß Proposition 64 bereits für jeden mit einer Verurteilung verfügbar ist, müssen sie wissen, dass sie mit einen Anwalt die Löschungspapiere sofort beantragen können. Eine strafrechtliche Verurteilung kann ein Hindernis für eine Beschäftigung, eine Unterkunft und andere Vorteile darstellen. Anstatt also darauf zu warten, dass die Gemeinschaft aktiv wird, ergreifen wir Maßnahmen für die Gemeinschaft.“
„Dieses Beispiel, eines von vielen in unserem Bundesstaat, unterstreicht die wahre Verheißung von Proposition 64 und gibt Kaliforniern, vor allem Menschen mit dunkler Hautfarbe, neue Hoffnung und neue Möglichkeiten. Ihr Leben wurde durch ein kostspieliges, zerrüttetes und rassistisch diskriminierendes System der Marihuanakriminalisierung aus geregelten Bahnen geworfen“ , sagte der Vizegouverneur von Kalifornien, Gavin Christopher Newsom. „Dies ist nicht nur eine dringende Frage der sozialen Gerechtigkeit hier in Kalifornien – es ist ein Modell für den Rest der Nation.“
In Kalifornien wird geschätzt, dass zwischen 1915 und 2016 kalifornische Strafverfolgungsbehörden 2.756.778 Cannabis-Festnahmen durchgeführt haben. Während Proposition 64 ermöglicht, dass diejenigen, die wegen Marihuana-Verbrechen verurteilt wurden, eine Petition zur Reduzierung oder Aufhebung ihrer Strafe einreichen können, haben laut der Drug Policy Alliance nur 4.885 Kalifornier bei Staatsgerichten beantragt, dass ihre Cannabis-Verurteilungen seit dem Durchgang der Initiative aufgehoben werden.
Laut dem Cannabis Equity Report der Stadt San Francisco ging der Anstieg der gesamten Cannabis-Verhaftungen im Jahr 2000 mit einem Anstieg der Unverhältnismäßigkeit der Verhaftungen von Afroamerikaner einher. Die Verhaftungen stiegen zwischen 1999 und 2000 um 160% von 1.164 auf 3.042. Der Prozentsatz der Verhaftungen von Afroamerikanern stieg von 34% auf 41% aller Verhaftungen, ein Anstieg um 20%. Der Anteil der Schwarzen lag im Jahr 2000 in San Francisco bei lediglich 7,8% der Bevölkerung.
Nach der neuen Richtlinie werden alle Strafen aufgehoben, die den Besitz von 28,5 Gramm oder weniger Marihuana betreffen sowie den Besitz von 8 Gramm oder weniger konzentriertem Cannabis, wenn die Person zur Tatzeit 21 Jahre oder älter war. Verbrechen werden als Vergehen herabgestuft, wenn mit Marihuana gehandelt wurde oder mehr als sechs Cannabispflanzen angebaut wurden. Letzteres gilt im Rahmen des Gesundheits- und Sicherheitscode Abschnitt 11359, des Gesundheits- und Sicherheitsgesetzbuch § 11360 und des Gesundheits- und Sicherheits-Code Abschnitt 11358.
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December 05 2017

DRUG HUNTERS


Meet the scientists building a library of designer drugs

On a July day a little over a year ago, over 30 people collapsed on a street in Brooklyn. They lay on the ground, vomiting down their shirts, twitching and blank-faced. Some, half-naked, made jerking movements with their arms, eyes rolled back. Others groaned and clutched onto fire hydrants to try to stay upright. Witnesses said the scene was likeThe Walking Dead. Headlines claimed that people had turned into “zombies,” while police said that the 33 affected were lucky to be alive.

All had smoked an “herbal incense” product called AK-47 24 Karat Gold. Eighteen people were sent to the hospital by ambulance. The situation had all the signs of a drug overdose, and so doctors ordered the usual tests: blood count, urine analysis, heart rate monitoring.

The first patient tested was a 28-year-old man who was slow to respond, but otherwise showed few clear signs of trauma. Heart sounds: normal. Blood count: normal. His lungs were clear and there were no major neurological problems, no excessive sweating or skin lesions. He tested negative for opiates, cocaine, amphetamines. Nothing came up.

The case went to the Department of Homeland Security and the Drug Enforcement Agency. They knew who to call to get a second opinion. They packed blood and urine samples on dry ice and shipped them to a small lab 3,000 miles away in San Francisco, run by toxicologist Roy Gerona. If anyone in the country could figure out what was in 24 Karat Gold, it would be him.

Forty years ago, drugs had easy names: cocaine, meth, heroin. Today, the names can read like an ingredients list for a chemistry class: 5F-AMB, PX-2, MDMB-CHMINACA. Today’s designer drugs are made by synthesizing chemicals and hoping they give you a high that’s strong enough to be worth it, but not strong enough to send you to the hospital.

Designer drugs are volatile. If you tweak just one molecule, you can get an entirely differently substance, one you hadn’t bargained for. They’re also easy to get. There’s no shortage of “research chemicals” vendors on the dark web are willing to sell. And they’re growing more popular. These so-called “novel psychoactive substances” entered the mainstream in 2009. That year, according to the United Nations Office on Drug and Crime, there were about 100 of these substances reported; six years later, there were nearly 500. Because designer drugs don’t show up on traditional drug tests, they’re hard to track and identify. It’s a public health problem that requires a special set of skills to handle.

One of the most prominent categories of designer drugs are those intended to mimic marijuana, called synthetic cannabinoids. Marijuana, or cannabis, is widely considered one of the safest drugs, but synthetic cannabinoids are some of the most dangerous synthetic drugs. The Global Drug Survey (GDS) found that last year, for the fourth year running, the risk of seeking emergency medical treatment was higher after using synthetic weed than for any other drug.

AROUND 2004, LABS IN CHINA STARTED SYNTHESIZING THE COMPOUNDS AND DISTRIBUTING THEM AS “HERBAL INCENSE”

When you smoke a regular joint, a chemical called tetrahydrocannabinol (THC) travels through your blood. It binds with receptors called CB1 and CB2. Because of the structure, there’s “kind of a limit on how stoned you can get,” says Adam Winstock, a London-based psychiatrist who administers the GDS. If you’re smoking a popular cannabinoid like K2 Spice, a chemical travels through your blood, but this time, it’s not THC. It’s something else that also binds with CB1 and CB2 — but unlike with regular weed, we don’t know exactly how these chemicals bind, especially when they’re illicit drugs from the black market. This mystery makes synthetic marijuana likely to lead to “much more extreme responses,” like seizures and psychosis, according to Winstock.

Synthetic cannabinoids originated in a quest to create a better pain medication. A Clemson University chemist named John W. Huffman synthesized hundreds of compounds in an attempt to find a better painkiller, but often created incredibly psychoactive substances with no medicinal properties at all. When he published the results of these compounds — called JWH compounds, after his initials — he made the information available to be copied.

There are more than 300 JWH compounds alone, and around 2004, labs in China began studying old research papers, synthesizing the compounds and distributing them as “herbal incense” products. K2 Spice itself — often partly based off the JWH-018 compound — started in China, became popular in Germany around 2008, and entered the US around 2009.

Labs can also turn to the expired patents — patents that are rich fodder, even if (or perhaps because) there was a good reason said drugs never made it to market. It’s nearly impossible to figure out how to shut down the overseas labs producing these drugs. As soon as you ban one substance, the labs move on to another.

Gerona, a toxicologist with gray hair styled in an undercut, was the one who received the biological samples from the DEA. From a small lab in the Medical Sciences Building at the University of California, San Francisco, Gerona says he and his team are playing a “cat and mouse game” with illicit international drug manufacturers. When an overdose happens, Gerona’s team tries to identify the drug in question — often synthetic substances no one has seen before. But the lab goes one further: Gerona’s lab attempts to identify and classify these substances before the mass overdoses even happen.

Inside, the lab is meticulously neat: rows of spotless tables are covered in bottles with orange rubber caps, all labeled with orange duct tape, and small gray centrifuges. A window overlooking a courtyard has molecular structures scribbled over it in pink and green marker. Near the door sits an enormous freezer, filled with thousands of brightly colored, frost-covered boxes of drug samples kept at -112 degrees Fahrenheit.

2010 WAS THE YEAR THAT A DESIGNER DRUG CALLED “BATH SALTS” BEGAN FLOODING THE MARKET

Gerona launched his toxicology lab in 2010, in partnership with the San Francisco Poison Control Center. The date wasn’t a coincidence; he says that 2010 was the year that a designer drug called “bath salts” began flooding the market. “Bath salts” is a blanket term for a group of designer drugs made from stimulants; they create a euphoric high like MDMA, sometimes with hallucinations thrown in. The drugs usually come in powdered and capsule form, and can cause freak-outs that were well-documented on YouTube at the time. The most famous of these was a viral story of a 31-year-old Miami resident attacking and then eating a homeless man. (Scientists dispute the drugs’ role.)

For users and the DEA, the spike in bath salts use was a nightmare. For Gerona, the increased interest in designer drugs led to more work and more samples from around the country. Eventually, the lab caught the notice of both Michael Schwartz, a toxicologist at the Centers for Disease Control and Prevention, and DEA pharmacologist Jordan Trecki. A collaboration between Gerona’s lab and the DEA was formed. (Neither the DEA nor the CDC responded to repeated requests for comment.)

The first step in doing an analysis at Gerona’s lab is getting the sample — urine, blood or, rarely, a tiny bit of drug itself — shipped over on dry ice. In traditional drug testing, you check to see if the sample matches any of the known substances: marijuana, heroin, cocaine, and so on. They match, or they don’t. Designer drugs, almost by definition, are made of chemical combinations we haven’t seen before. They almost never match traditional databases, and the chemists often don’t know what they’re looking for. So Gerona’s lab gathers as much information about the substance as possible.

A tiny vial of the biological sample — usually plasma, the colorless part of blood — goes into a bulky, printer-like machine. That machine is called a liquid chromatography mass spectrometer, and very crudely put, it separates out all the different parts of the plasma by mass. (Think of it like an extremely sensitive centrifuge.) That process makes it easier to identify chemicals, and the mass spectrometer then spits out the different measurements in a computer chart with peaks and valleys called a chromatogram.

Then, says Axel Adams, a graduate student in Gerona’s lab, you turn to the so-called “prophetic library.”

RESEARCHES LOOK FOR POSTS ABOUT DRUGS ON SUBREDDITS LIKE R/RESEARCHCHEMICALS

Gerona’s “prophetic library,” about three years in the making, is a detailed catalog of already synthesized variants that his team believes is going to be the next big street drug. The library was made possible with the help of Samuel Banister, a synthetic chemist at Stanford University. Banister synthesizes variants of popular street drugs and takes down their chemical information to create “reference standards.” Synthesizing can take anywhere from a few days to a couple of weeks; the lab now has almost 150 variants on file. It’s a side job for Banister, but at one point, he says, “I was pumping out five to 10 a week.” The final products look like white crystalline solids and are kept in drawers in the lab, ready for when a case like AK-47 24 Karat Gold comes along.

In addition, lab members spend hours each week on drug forums, researching trends. It’s more of an art than a science. Researches look for posts about drugs on subreddits like r/researchchemicals. They reference surveys like the Global Drug Survey and survey “trip reports” from experiential documentation sites like Erowid and PsychonautWiki.

They look for terms like synthetic pot, K2, Spice, and sometimes, scientific terms like “cannabinoids,” or a specific popular class of cannabinoids, like “FUBINACA” or “JWH compounds.” Often, the posts themselves will include the name of the chemical. Gerona has ordered drugs off the dark web. In one case, the invoice billed him for “cosmetics,” and the package included lipstick, fake eyelashes, and tabs labeled “powder.” The “powder,” unsurprisingly, turned out to be drugs. But most of the time, the drugs in the powder were not the drug that was ordered.

THE INVOICE BILLED HIM FOR “COSMETICS,” AND THE PACKAGE INCLUDED LIPSTICK, FAKE EYELASHES, AND TABS LABELED “POWDER”

If there is a match because the compound is already in the library, finding the right variant is “only going to take 15 minutes,” says Gerona. “Otherwise, it could take a week, or it could not be solved.”

Adams checked the results of a blood sample tied to AK-47 24 Karat Gold against the prophetic library. The computer pulled up a chart that indicated a line — jagged, up and down — that shows the mass of the components of AK-47 24 Karat Gold, versus the same information for AMB-FUBINACA.

Drugs don’t pass through the body untouched. Once they’re ingested, the body processes the compounds. So by the time they’re in the blood or urine, it’s not exactly the same compound as the drug that was ingested. It’s hard enough to find a reference standard for the original compound; it’s even more difficult to find a reference standard for the possible variants. In the case of AMB-FUBINACA, the chemical in the biological sample from Brooklyn wasn’t the parent compound. It was a derivative. Luckily, Banister had already synthesized that variant, too.

The peaks and valleys of the two lines of AK-47 24 Karat Gold and AMB-FUBINACA matched up precisely. It took the team only seven days to identify the substance in the Brooklyn case — and most of that time was spent waiting for the sample to get there.

erona’s lab has worked on cases across the country, from New York City to Sacramento to Colorado. The number of cases varies. Sometimes, they’ll get 15 to 25 samples a month. One Mississippi case involving synthetic cannabinoids resulted in over 400 samples. The average turnaround on results is about six months, says Adams. That’s not good enough for Gerona.

And it’s not likely that the problem will go away. Marijuana legalization advocates claim that people will stop with the synthetic stuff once the real thing is okay. But that’s not true in the experience of Andrew Monte, a clinical toxicologist at the University of Colorado School of Medicine who collaborates with Gerona’s lab. Recreational marijuana is legal in Colorado, but he sees patients who are on these synthetic compounds anyway. Monte’s team has surveyed people who come into the ER and even set up at music festivals to ask attendees questions. Synthetic drug users are “taking it for a different reason, to get a different high,” Monte says. “They’re really looking for something different than what pot gives, the same way you might choose cocaine over pot or meth over pot.”

ONE MISSISSIPPI CASE INVOLVING SYNTHETIC CANNABINOIDS RESULTED IN OVER 400 SAMPLES

To help address this problem, in 2016 Gerona started a new research consortium called P SCAN, or the Psychoactive Surveillance Consortium and Analysis Network. (Yes, the double entendre is intended.) They’re working with about 10 poison control centers in places like Kansas and Colorado. They’ve had more than 100 cases referred to them and are writing up case reports and manuscripts. (The 24 Karat Gold case was published by the New England Journal of Medicine.)

P SCAN will continue to do the surveillance work Gerona has been doing for years, but also create a database of clinical data connected to the specific synthetic drugs they track and discover. Think of it like a medical version of Erowid. This way, the next time there’s an outbreak like the one in Brooklyn, investigators and researchers can look at specific physical indicators (heart rate, respiratory information, neurological information, and more) and say, “Ah, this matches the symptoms of AMB-FUBINACA” — all without shipping samples across the country.

But even with P SCAN and the prophetic library, the task is huge. “The identity of a lab needs to constantly expand and rework in order for it to stay relevant,” says Gerona.

Gerona is a biochemist by training. Before launching his lab, he didn’t know anything about Spice, or AK-47 Gold, or the dark net. But now, Gerona says, “I have no other choice but to really learn about it, so that I am relevant and retain my relevance in the field.” He’s hoping to work with people in technology to automate this “market research” to glean new insights and make the prediction process even faster. “It would be so great if we could predict the drugs coming in with more accuracy, instead of after people are hurt,” he says.

Weeding out designer drugs is a Sisyphean task, Gerona admits. It may be impossible to shut down the overseas labs, but he wants to have even better methods for predicting what’s going to get big and then, instantly identifying the substances. He compares the endless drug variations to nature: the cold virus is still around because it changes all the time. HIV has never been cured because it continues mutating. “In a sense, they’re reinventing themselves all the time, so reinvention is key to persistence. As long as you’re reinventing yourself, you can persist.” 

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October 19 2017

October 18 2017

September 14 2017

Smoke Canada Everyday: Five of the most dubious entries from the DEA's guide to marijuana slang



A DEA Intelligence Report on "Drug Slang Code Words" obtained by Public Intelligence offers law enforcement a list of "street names" for various illicit substances. Marijuana, unsurprisingly, has the largest number of entries, although, upon closer inspection, you have to wonder what the agents who compiled the list were smoking.
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July 01 2017

Blutentnahme jetzt ohne Richtervorbehalt möglich


Die große Koalition hat vergangene Woche im Rahmen des Gesetzespakets zur Online-Überwachung ein Gesetzverabschiedet, demzufolge der richterliche Vorbehalt zur Entnahme einer Blutprobe beim Verdacht auf eine Alkohol- oder Drogenfahrt in Zukunft entfällt. Der Schritt kam nicht überraschend. Da es in der Rechtssprechung unterschiedliche Urteile zum Richtervorbehalt gab, hatte die Bundesregierung bereits vor Monaten eine Änderung angekündigt. Blutproben können in Zukunft bei ausreichendem Anfangsverdacht auch von der Polizei angeordnet werden. Außerdem müssen Zeugen jetzt auch zu einer polizeilichen Vernehmung erscheinen, statt wie früher erst zur gerichtlichen Anhörung. Zudem wird es künftig möglich sein, den Führerschein auch für Straftaten zu verlieren, die mit dem Straßenverkehr nichts zu tun haben. Das soll all jene abschrecken, die sich bislang aus Verurteilungen zu Geld- oder Bewährungsstrafen wenig gemacht hätten.

Was als einfache Änderung der Strafprozessordnung (StPO) angekündigt war, endete als "Finaler Angriff auf die Bürgerrechte", wie es Hans Christian Ströbele und Konstantin von Notz von Bündnis 90/ Die Grünen in einer Pressemitteilungformulierten. Die Bundesregierung hat vergangene Woche die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mit den eher als unspektakulär wahrgenommen Änderungen der StPO massiv in die Grundrechte eingegriffen. Denn neben dem Wegfall des Richtervorbehalts bei Blutentnahmen und den anderen erwähnten Maßnahmen wurde im selben Gesetz eine umfassende Quellen-TKÜ (Telekommunikationsüberwachung) ermöglicht. Das Gesetz regelt das Abhören von Telefonaten und die Überwachung anderer Formen elektronischer Kommunikation neu. Polizei oder Strafverfolgungsbehörden dürfen sich jetzt in den Übertragungsweg einschalten und den Datenverkehr vor der Verschlüsselung abfangen. Eine Online-Durchsuchung ermöglicht das Ausspähen elektronischer Geräte nach verdächtigen Daten beim Verdacht auf Terrorismus, Drogenhandel, Online-Kriminalität, Hehlerei, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, bei missbräuchlicher Asylantragstellung sowie anderen schweren Straftaten. Dazu wird ein so genannter Staatstrojaner unbemerkt auf Handys, Smartphones, Tablets oder Computern der Verdächtigen installiert. Einige Überwachungsprogramme können auch Mikrofone und Kameras elektronischer Endgeräte aktivieren.

Experten betrachten nicht nur den Inhalt des Gesetzes als problematisch, sondern erachten die Vorgehensweise zu dessen Verabschiedung als verfassungswidrig.

"Bei dem Gesetzgebungsverfahren über die staatliche Infiltration von privaten Computern handelt sich um eine Art von Schmuggelei: Ein äußerst weitreichendes Gesetz, das den Staat zum Hacker macht, wird klandestin und undercover in den Gesetzgebungsgang hineingemogelt. Eine solche Form des legislativen Quasibetrugs zum Zwecke der Umgehung von kritischer Diskussion muss auch all denen missfallen, die die Online-Durchsuchung für grundsätzlich notwendig oder gar für dringend geboten halten. Ein problematisches Gesetz wird gewiss nicht dadurch besser, dass man es mit Tricks beschließt,"

kommentiert der Strafrechtsprofessor Heribert Prantl das Vorgehen in der Süddeutschen Zeitung. So hätten sich die Richter am Bundesverfassungsgericht das Gesetzgebungsverfahren nicht vorgestellt, als sie 2008 die Online-Durchsuchung grundsätzlich als verfassungskonform bewertet hatten, so der Bielefelder Jurist weiter.

Zur Erinnerung: Der Einsatz der illegalen Staatstrojaner in Bayern im Jahr 2012 hatte bis heute keinerlei Konsequenzen. Damals wurden über die Hälfte der Einsätze des „Bayerntrojaners“ durch BtMG-Verstöße, darunter reine Cannabis-Delikte, gerechtfertigt. Dabei ging es nicht immer um „große Fische“. In mindestens in einem Fall lag der Online-Durchsuchung ein BtMG-Verstoß ohne Handel zugrunde. Ende Januar 2012 verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU und FPD dann ein Gesetz, das den Einsatz von unbemannten Drohnen ermöglicht. Diese sollen nach Angaben der Linken unter anderem zum Aufspüren von Cannabispflanzen eingesetzt werden.

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June 19 2017

June 05 2017

Drogen: Mehr Stoff für weniger Geld


Ecstasy-Pillen

Ende Mai, wenn die Nächte nicht mehr so kalt sind, beginnt die Zeit für Partys unter freiem Himmel. Dabei wollen viele Menschen ihre Eindrücke mittels Partydrogen verstärken und so werden auf den Partys Pillen, Pappen, Pulver und Tropfen mit psychotrop wirkenden Substanzen eingenommen. Dies gilt sowohl für Privatpartys im Freundeskreis wie auch für große Festivals. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da der Reinheitsgehalt der am häufigsten konsumierten Partydrogen in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

In Österreich und in der Schweiz werden Partydrogen laufend im Rahmen von Drug-Checking-Programmen analysiert und in der Folge wird vor hoch- oder extrem hochdosierten Pillen und sehr reinen Pulver gewarnt. Im Frühling werden dann die Statistiken zum Vorjahr veröffentlicht. In Deutschland gibt es keine solche Programme und die Analysen des Bundeskriminalamtes werden zumeist erst im Dezember des Folgejahres der Analysen bekannt gegeben.

Im April wurden auf dem Internetportal von saferparty in Zürich und von Ckeckit! in Wien die Auswertungen der Daten veröffentlicht. Der Trend: Ecstasypillen sind immer häufiger hoch bis extrem hoch dosiert, Amphetamin und Kokain enthalten mehr Wirkstoff als in den Jahren zuvor. Auch in Deutschland ist ein ähnlicher Trend zu beobachten, allerdings wurden erst im Dezember 2016 die Daten für 2015 veröffentlicht. Die Daten für 2016 aus Deutschland sind noch nicht verfügbar. In Sachen Drogenaufklärung, Konsumentenschutz und Schadensminderung sind die Österreicher und die Schweizer im Vergleich zu Deutschland einfach schneller und besser.

Ecstasy

Mehr als drei Viertel (75,3%) der 2016 in der Schweiz analysierten Ecstasy-Tabletten enthielten über 120 mg MDMA-HCl (MDMA-Hydrochlorid). Seit 2011 wurden vermehrt extrem hoch dosierte Tabletten (>160 mg MDMA) getestet. Über 120 mg MDMA-HCl können zu viel sein, da Nebenwirkungen wie Kiefermahlen, Augen- und Nervenzucken, bis hin zu Krampfanfällen verstärkt auftreten können. Vergleiche hierzu: Extrem hoch dosierte Ecstasy-Pillen im Umlauf.

Die abbildung zeigt die entwicklung des mdma-gehaltes in ecstasy-tabletten von 2007 bis 2016 in der schweiz. grafik: diz/saferparty, zürich

Abbildung 1 zeigt die Entwicklung des MDMA-Gehaltes in Ecstasy-Tabletten von 2007 bis 2016 in der Schweiz. Grafik: DIZ/saferparty, Zürich

Durchschnittlich enthielten die in der Schweiz analysierten Ecstasy-Tabletten im letzten Jahr 151,7 mg MDMA-HCl, 32,0 mg mehr als 2015. Die Spannweite reichte von 54,3 mg bis 264,0 mg MDMA-HCl pro Tablette. Seit 2007 stieg der durchschnittliche MDMA-HCl-Gehalt von 69,7 mg auf 151,7 mg, was einer Zunahme um 117,6% Prozent entspricht.

Auch in Österreich ist eine deutliche Zunahme der Dosierung in Ecstasy-Tabletten zu beobachten. Enthielten im Jahr 2011 nur 9,0% der analysierten Pillen mehr als 100 mg MDMA-HCL, so waren es 2016 mehr als 70%. Im Jahr 2011 wurden keine Pillen analysiert, die mehr als 150 mg MDMA-HCL enthielten. Im Jahr 2016 enthielten dann 44,4% der Pillen mehr als 150 mg und 21,2% der Pillen sogar mehr als 200 mg MDMA-HCL.

Die abbildung zeigt die entwicklung des mdma-gehaltes in ecstasy-tabletten von 2011 bis 2016 als zeitreihe in wien. datenquelle: checkit! wien

Abbildung 2 zeigt die Entwicklung des MDMA-Gehaltes in Ecstasy-Tabletten von 2011 bis 2016 als Zeitreihe in Wien. Datenquelle: Checkit! Wien

Die untersuchten Proben von MDMA in Pulver-, Kristall oder Kapselform in Wien zeigen, dass der Reinheitsgehalt in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist. Lag im Jahr 2011 nur bei 6,8% der Proben der Reinheitsgrad über 90%, so war dies im Jahr 2016 bei 40,2% der Proben der Fall.

Die abbildung zeigt die entwicklung des mdma-gehaltes in mdma-proben von 2011 bis 2016 als zeitreihe in wien. datenquelle: checkit! wien

Abbildung 3 zeigt die Entwicklung des MDMA-Gehaltes in MDMA-Pulverproben von 2011 bis 2016 als Zeitreihe in Wien. Datenquelle: Checkit! Wien

In Deutschland stieg der Wirkstoffgehalt in Ecstasy-Tabletten im Zeitraum von 2009 bis 2015 gemäß Deutscher Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) von 59,5 mg auf 111,1 mg MDMA-HCl, was einer Zunahme um 87 Prozent entspricht. Hinweis: Die Angaben im DBDD-Bericht sind als MDMA-Base angegeben und wurden für die Vergleichbarkeit hier in MDMA-HCl umgerechnet. Eine Umrechnungstabelle findet man beispielsweise in der Fachinformation Ecstasy der freien Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur.

Kokain

Der durchschnittliche Kokaingehalt betrug 2016 in der Schweiz 76,7 % Kokain-HCl. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine Zunahme von 7 % festzustellen. Seit 2009 ist der Kokaingehalt kontinuierlich gestiegen, insgesamt um 84 %. Der Kokaingehalt der analysierten Proben variierte 2016 stark und lag zwischen 7,8% und 98,5% Kokain-HCl.

Die abbildung zeigt kokainproben gruppiert nach dem kokain-hcl-gehalt von 2007 bis 2016 in der schweiz. grafik: diz/saferparty, zürich

Abbildung 4 zeigt Kokainproben gruppiert nach dem Kokain-HCl-Gehalt von 2007 bis 2016 in der Schweiz. Grafik: DIZ/saferparty, Zürich

Auch in Österreich ist eine deutliche Zunahme des Reinheitsgehaltes bei den untersuchten Kokain-Proben zu beobachten. Beispielsweise hatten im jahr 2012 nur 4,9% der proben einen Reiheitsgehalt von 80% oder mehr, so waren es im Jahr 2016 bereits 28,4%.

Die abbildung zeigt die entwicklung des kokain-gehaltes in kokain-proben von 2011 bis 2016 als zeitreihe in wien. datenquelle: checkit! wien

Abbildung 5 zeigt die Entwicklung des Kokain-Gehaltes in Kokain-Proben von 2011 bis 2016 als Zeitreihe in Wien. Datenquelle: Checkit! Wien

In Deutschland sank 2015 der Wirkstoffgehalt von Kokain im Großhandel von 69,1% (2014) auf 65,5% (2015). Auf der Ebene des Straßenhandels blieb der mittlere Wirkstoffgehalt mit 69,0% im Jahr 2015 etwa auf dem hohen Niveau vom Vorjahr (2014: 70,6%). Im Jahr 2011 lag dieser Wert im Straßenhandel noch bei 37,6%.

Amphetamin

Amphetamin ist meist in Sulfatform im Umlauf. Aufgrund der Analysemethode wird der Amphetamingehalt hier als Hydrochlorid (HCl) angezeigt. Der Durchschnittsgehalt betrug 2016 dabei 44,6% Amphetamin-HCl. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Gehalt in der Schweiz um 0,7 % gestiegen. Die Reinheit der analysierten Proben variierte stark, der Amphetamingehalt lag zwischen 1,1% und 96,7% Amphetamin-HCl. Seit dem Jahr 2008 hat sich der Amphetamingehalt in den untersuchten Proben mehr als vervierfacht.

Die abbildung zeigt amphetaminproben gruppiert nach dem amphetamin-hcl-gehalt von 2007 bis 2016 in der schweiz. grafik: diz/saferparty, zürich

Abbildung 6 zeigt Amphetaminproben gruppiert nach dem Amphetamin-HCl-Gehalt von 2007 bis 2016 in der Schweiz. Grafik: DIZ/saferparty, Zürich. Methamphetamin (Crystal Meth) ist in Zürich so gut wie kein Thema: Die gefährliche Droge, bekannt aus der Fernsehserie Breaking Bad, wurde im DIZ im vergangenen Jahr nur sehr selten getestet.

Auch in Österreich stieg in den letzten Jahren der Reinheitsgrad von Amphetamin, war jedoch nicht so hoch wie in der Schweiz. Im Jahr 2011 enthielten von in Wien getesteten Amphetamin-Proben 76,7% weniger als 10% Wirkstoff oder gar kein Amphetamin, im Jahr 2016 war dies nur noch bei 31,1% der proben der Fall.

Nachdem der Wirkstoffgehalt von Amphetamin in Deutschland von 2011 (6,9 %) auf 2012 (6,0 %) gesunken war, steigt er seitdem wieder an (2013: 9,9%; 2014: 12,2%; 2015: 14,6%). Reisende von Deutschland in die Schweiz seien hier gewarnt: In der Schweiz ist der Wirkstoffgehalt im Speed um ein Vielfaches höher als in Deutschland.

Bierpreis auf dem Oktoberfest versus Pillenpreis in Beliner Clubs

Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts kostete eine Maß Bier auf dem Oktoberfest etwa 5 Euro (1994: 9,80 DM; 1995: 10,40 DM). Im Jahr 2016 kostete die Maß gemäß Angaben der Website zur Wiesn 10,70 Euro. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich der Bierpreis auf dem Oktoberfest mehr als verdoppelt.

Mitte der 90er Jahre kostete eine Ecstasy-Tablette in Berliner Clubs etwa 20 DM (ca. 10 Euro), also etwa so viel wie zwei Maß Bier auf dem Oktoberfest. Touristen mussten jedoch oft tiefer in die Tasche greifen und bezahlten oft deutlich mehr, manchmal sogar das Doppelte. Heute kostet in Berlin für Kenner der Szene eine Ecstasy-Tablette nur noch 5 Euro, also etwa halb so viel wie eine Maß Bier auf dem Oktoberfest. Touristen müssen auch heute oft tiefer in die Tasche greifen und mehr bezahlen. Doch im Schnitt kostet heute eine Ecstasytablette nur noch halb so viel wie in den 90er Jahren. Zieht man zudem in Betracht, dass die Pillen heute im Schnitt deutlich höher dosiert sind als damals, so fällt der Preisnachlass in Bezug auf die Wirkstoffmenge noch stärker ins Gewicht.

Reposted byathalisrandomuserpulczynskioipojarap856

May 25 2017

„King“ festgenommen Mit Drogen, Waffen und Falschgeld zum Kölner Amtsgericht gekommen


Da staunten die Wachtmeister im Gericht an der Luxemburger Straße nicht schlecht: Am Dienstag stoppten die Männer einen Mann, der mit einem Messer in das Gebäude wollte. An der Sicherheitsschleuse fiel der Mann auf, weil er den gefährlichen Gegenstand in einem Hüftbeutel dabei hatte. Außerdem fanden die Wachtmeister mehrere falsche 50 Euro-Banknoten und Kokain bei dem Verdächtigen.

„Der Mann hatte außerdem einen Haftbefehl offen“, sagte ein Polizeisprecher. Auch am Zustand seines Autos nahmen die Polizisten Anstoß: An dem BMW waren gestohlene Kennzeichen mit gefälschten TÜV-Siegeln angebracht. Darin transportierte er weiteres Falschgeld.

Am Mittwochnachmittag will sich die Behörde ausführlich zu dem Fall äußern. Skurril: Als die Justizbeamte dem Mann wegen des Messers den Durchgang verwehrten, ballte er die Faust und zitierte seine Tätowierung: „Ich bin der King“. Ob der Mann ein Fan des verstorbenen Kult-Sängers Elvis Presley ist, blieb zunächst unklar. (ta) 

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/26962708 ©2017

May 15 2017

Drugchecking App banned from App Stores

Dear fellow harm-reduction & drug checking organisation,

 

The latest version of my app KnowDrugs has been banned from Google's Play Store and Apple's App Store. Their argument:

 

We noticed that using your app may result in physical harm to the user or others. Specifically, your app serves as a pill identifier for illegal substances.

 

Although the app does not directly go against Apple's or Google's terms, they classify the app as encouraging illegal activities. Obviously Apple and Google are not yet aware of the fact, that drug checking is a concept intended to reduce the harms associated with the consumption of drugs.

 

Therefore I need your help to convince them to publish the app to their stores and revoke their ban. 

 

Those things might help:

 

-  documents or links to trustworthy sources (in particular official / governmental / health care related sources) that explain the concept of drug checking (in english)

- certificates of (tax) authorities that state the benefit to the public (Gemeinnützigkeit) of your organisation (and in particular your activities in drug checking)

- any other relevant documents or scientific sources about drug checking and harm-reduction

- forward this email through your mailing list or to persons or organisations who might be able to help

 

If you have any other ideas what would be a good line of argument, please let me know!

 

I'm thankful for any help!

 

It would be very sad if this self-started project would have to be discontinued. The initial concept proved to be working (more than 200 new installs per day and more than 5.000 active users in total for the first version of the app).

 

 

Thank you in advance for your support!

April 03 2017

24 kinds of soma

soma ganja barley dharba
Reposted fromphool phool

March 31 2017

March 08 2017

Legalize home destilling!!!!

   Traurig aber wahr, die Gesetze zum Besitz und zur Verwendung einer Destillieranlage sind in Deutschland einzigartig streng.

Bei genauer Betrachtung ist nahezu alles rund ums Destillieren verboten. Nun mag man beim Thema Alkohol einges an Verständnis dafür aufbringen, denn der Staat kassiert etwas über 13 Euro an Steuern pro Liter Alkohol. Wenn man bedenkt, daß man mit einer Alkoholdestille Alkohol für unter 1 Euro pro Liter herstellen kann, dann wird klar warum unsere Regierung das Destillieren verhindern möchte.  

June 28 2015

What is Marijuana really worth?


The Price of Weed

a crowdsourced project to estimate the value of street sold marijuana.

June 20 2015

June 18 2015

Microdosing — a new, low-key way to use psychedelics

"Microdosing refers to taking extremely small doses of psychedelics, so small that the affects usually associated with such drugs are not evident or are “sub-perceptual,” while going about one’s daily activities. It’s being done by anyone from harried professionals to extreme athletes to senior citizen businesswomen, and they’re claiming serious benefits from it."

June 17 2015

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